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Sonntag, 04 Mai 2014 21:51

Flower Power to Work

geschrieben von

Ach schad alles so grau auf meinem Arbeitsweg. Überall Terre und Steine. Es gibt auch Menschen die haben mehr Stein in ihrem Garten als Grünes.

Manchmal denk ich mir schon, schön wäre es alles bunt zu werden zu lassen.

Willst du auch manchmal wie ich an öffentlichen Orten Blumen verbreiten, dann los so wirst du zum Guerilla – Gärtner:

  1. Samen oder Seedbombs: Säe besser keine zu hochwachsenden Blumen. Diese werden oft abgeschnitten. Statt Samen kannst du auch so genannte Seedbombs verwenden. Das sind aus Erde geformte Kugeln, die Samen enthalten.
  2. Der Ort: Bepflanze lockere Böden ohne grossen Bewuchs. So können die Pflanzen Neuland besiedeln. Ideal sind neue gepflanzte Strassenbäume auf der Sonnenseite.
  3. Geduld: Viele mehrjährige Blumen blühen erst im zweiten Jahr. Hab Geduld. Du wirst durch die sich jährlich wiederholende Blütenpracht reichbelohnt.

(Quelle: 20min, 28.März.2014)

Sonntag, 04 Mai 2014 21:49

Flower Power auf Balkonia

geschrieben von

Wer keinen Garten hat dafür einen Balkon und diesen Bepflanzen möchte, kann auch hier auf einiges Achten. Bereits bei der Wahl zu der Erde kann man auf viel achten. Die Erde, welche man verwenden möchte sollte Torffrei sein, aber wo kriegt man diese. Dazu kann man sich ein Einkaufsführer herunterladen (www.pronatura.ch/torffrei). 

Sonntag, 04 Mai 2014 21:47

Flower Power

geschrieben von

Es freut mich die Blumen sind überall am spriesen und die Wiesen sind in kürzerster Zeit ein Gelber Teppich geworden. Aber warum eigentlich fast nur gelb habe ich mich dann gefragt.

Dies liegt an der Vielfalt an Pflanzen, die in dieser Wiese zu finden sind, denn sie könnten auch kunterbunt sein. Nicht nur die Farben der unterschiedlichen Blumen ist ein Augenschmaus, auch die Vielzahl an Insekten und Pflanzen ist spannend für Beobachter und Naturliebhaber.

Wer vielleicht selber eine solche Wiese oder einen Plätzchen im Garten so anlegen möchte, kann sich auf der Website von Pronatura informieren.

www.pronatura.ch/blumenwiesen

Samstag, 19 April 2014 13:32

Schoggiosterhasen

geschrieben von

Du brauchst einen Schrank? - ab in die Ikea!
Du brauchst Nägel? - Jumbo!
Schoggiosterhase? - Migros oder Coop (als migrolino und avec sogar zu jeder Uhrzeit)!

Komisch wird es, wenn ein Schreiner in die Ikea geht, oder ein Konditor seine Osterhasen in der Migros kauft...
Das alles, weil man Geld sparen möchte...
Ich hoffe mir, auch wenn geschmacklich kein Unterschied feststellbar ist: Dass in den Osterhasen aus der Konditorei etwas mehr Persönlichkeit steckt, die dann auch im Osternest wieder etwas mehr Freude bereitet. Er ist vielleicht weniger gross, wird aber vielleicht mehr geschätzt... weniger schnell gegessen... Beides auch gut für die Gesundheit...

Samstag, 19 April 2014 13:25

Der Computer aus Holz

geschrieben von

Nicht nur faire Mäuse: Auch Laptops gibt es, die viel nachhaltiger hergestellt werden als üblich.

- Zu 70% recyclebar
- spart 30% Treibhausgase
- spart 75% Wasser..
- Pflege: schleifen und ölen

kostet 7000 Euro, soll aber ewig halten..nur, wenn es solche Laptops gar nicht mehr ewig gibt..?!

...mehr dazu im national geographic 2014, heft 2

Mittwoch, 05 Februar 2014 08:41

Zum Lernen braucht es Emotionen!

geschrieben von

Gedanken eines angehenden Lehrers:

"Schule" sollte eigentlich "Lebensschule" heissen. Denn auf "lebe dein Leben" sollten wir unsere Kinder (bzw. Schüler und Schülerinnen) vorbereiten. Stattdessen haben wir in der Schweiz eine sehr hohe Suizidrate (Die Schweiz liegt europäisch gesehen im oberen Mittelfeld). Jährlich versuchen in der Schweiz zwischen 15'000 und 25'000 Menschen, sich das Leben zu nehmen. Über 1000 Personen sterben dabei – das sind dreimal so viel wie Verkehrstote (Quelle: TagesAnzeiger.ch). Leider wird sehr selten die Verbindung zwischen Schule und solchen sozialen Problemen gemacht. Ich sage nicht, dass die Schule der Grund ist, dass wir in einer Suizid-Gesellschaft leben, jedoch bin ich der Ansicht, dass die Schule lebensbejahende Kinder hervorbringen sollte. Kinder müssen spüren, dass wir uns um sie kümmern, dass wir sie gerne haben, dass wir eine Beziehung mit ihnen aufbauen möchten. Denn wie der Neurobiologe Gerald Hüther sagt: Wenn Kinder nicht gesehen werden, sind sie verletzt, und brauchen Ersatzbefriedigungen, oder sie versuchen die Schmerzen zu unterdrücken. Sie bauen Hemmungen der eigenen Sensibilität auf und spüren den Schmerz nicht mehr. Doch sie spüren aber auch sich selber nicht mehr und spüren auch Andere nicht mehr.

Eltern mit angehenden, schulpflichtigen Kindern, möchte ich diesen Vortrag von Gerald Hüther wärmstens empfehlen. Gerald Hüther sprach hier am Bildungskongress in Zürich im September 2013. Und wer nach diesem Vortrag glaubt, dass es keine Alternativen zur herkömmlichen Schule gäbe, dem möchte ich diese Seite hier empfehlen: http://www.schulen-der-zukunft.org/ In meinem Blog, den ich für die Lehrerausbildung schreibe (Link zum Blog), stelle ich eine Schule vor, die die Ideen von Gerald Hüther umsetzt. Es ist beeindruckend, über welches Selbstvertrauen die Schülerinnen an dieser Schule verfügen (die Lebensbejahung ist richtiggehend zu spüren!).

Oder wie wär's mit "Glück als Schulfach"? Am Theresianum Ingenbohl in Brunnen wird dies umgesetzt (Link zur 10vor10-Reportage)

Sonntag, 26 Januar 2014 12:11

Die faire Maus

geschrieben von

Das letzte Magazin von Amnesty-International hat über die I-Slaves berichtet: Arbeiter, die für die Herstellung der "I-Produkte" unwürdige Arbeitsbedingungen erleiden.

Es ist bekannt, dass aber nicht nur die Herstellung, sondern auch die Entsorgung solcher Geräte alles andere als einfach ist.

Mein Laptop hatte vor Kurzem gerade ernsthafte, unerklärliche Probleme und ich habe mich bereits darauf eingestellt, einen Neuen kaufen zu müssen. Ca. 7jährig ist er und ich finde, das ist noch kein Alter, um den "Geist" aufzugeben, doch verglichen mit der Kurzlebigkeit von anderen Produkten bereits ein Greisenalter.
I-Phones werden üblicherweise aus wirtschaftlichen (Vergünstigungen bei Umtausch etc.), konsumorientierten ("das muss man halt haben") und bestimmt auch anderen Gründen beim Herauskommen eines Nachfolgermodells ersetzt. Also sehr häufig und schnell. Umso grösser erscheint die Wichtigkeit einer nachhaltigen und menschenwürdigen Entsorgung.


"Die faire Maus" bietet Infos zu diesem Thema und die fairste Maus, die es bisher gibt. Auch da ist der Anteil der nicht nachverfolgbaren Teile riesig und auch die Problematik der Entsorgung natürlich nicht gelöst, aber es ist Projekt, das es verdient, unterstützt zu werden.

Fröhlich piepsende Grüsse

Lisa

Montag, 20 Januar 2014 11:29

Palmöl – bringt Boykott etwas?

geschrieben von

Vor kurzem hat mir ein Drittklässler erzählt, er esse jetzt kein Nutella mehr, weil da Palmöl drin sei. Bei ihm in der Schule war das Panda-Mobil von WWF zu Besuch und hat anscheinend Eindruck hinterlassen. Die Kinder haben mit dem WWFler über Palmöl gesprochen, wie es gewonnen wird und welche ökologischen Folgen mit der Gewinnung einhergehen. Von der Verletzung der Umwelt bei der Gewinnung von Palmöl habe ich vor längerem auch schon gelesen und seit daher versucht Palmöl-Produkte zu meiden.

Nun habe ich mich in letzter Zeit gefragt, ob es wirklich Sinn macht, auf Palmöl-Produkte zu verzichten. Wenn stattdessen Produkte gekauft werden, die mit anderem Öl hergestellt werden, müssen ja die Pflanzen dafür auch irgendwo angepflanzt werden. Das heisst, auch für solche Flächen müssen möglicherweise Regenwälder weichen. Zudem bin ich auf folgendes gestossen:

„Grundsätzlich ist Palmöl kein schlechtes Öl. Mit ihm lässt sich auf vergleichsweise geringer Fläche ein großer Teil des weltweiten Bedarfs an Pflanzenölen decken. Die Pflanze ist dreimal so ertragreich wie Raps und beansprucht für den gleichen Ertrag etwa sechsmal weniger Fläche als Soja. In vielen Ländern ist Palmöl ein schwer zu ersetzendes Nahrungsmittel. Überdies hängt von ihm die berufliche Existenz vieler Kleinbauern ab.“(https://assets.wwf.ch/downloads/dach_po_scorecard_2013.pdf)

Für eine Palmölplantage muss also viel weniger Fläche (und damit Ökosphäre) weichen, als für eine andere Pflanze, um dieselbe Menge an Öl herzustellen. Das beduetet, das Palmöl nicht grundsätzlich abzulehnen ist, allerdings muss der Anbau dringend verändert werden. Der WWF setzt sich deshalb dafür ein, dass bestehende Anbaurichtlinien verschärft und weiterentwickelt werden. Man will erreichen, dass die Unternehmen ihre Plantagen nach RSPO-Richtlinien zertifizieren lassen. Diese fordern unter anderem ein Rodungsverbot, den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, Schutz von Wasser, Boden und Luft, Einhaltung gesetzlicher Regelungen, Verbot von Kinderarbeit und Einbindung von Kleinbauern etc. (https://www.wwf.ch/de/projekte/wirtschaft/roundtables/rspo/)

Auf https://assets.wwf.ch/downloads/dach_po_scorecard_2013.pdf (auf Seite 11) sind Unternehmen aufgelistet und deren Angabe zur Herkunft des verwendeten Palmöls. Migros und Coop beispielsweise befinden sich unter den Unternehmen, die 100% zertifiziertes Palmöl verwenden. 

Ich habe mich gefragt, ob das nun bedeutet, dass Palmöl von Migros und Coop beispielsweise gedankenlos weiterkonsumiert werden darf. Hierzu habe ich auch noch Kritikpunkte an den RSPO-Richtlinien gefunden: Sie müssten noch um einiges verbessert werden, denn hochgefährliche Pflanzenschutzmittel sind immer noch Standard und auch Treibhausgasemissionen werden beispielsweise nicht berücksichtigt.

Für mich bedeutet das, dass ich weiterhin auf die Gefahren der Palmöl-Produktion aufmerksam machen möchte. Konsumieren möchte ich in Unternehmen, die RSPO-zertifiziert sind (das schlägt auch der WWF vor) und von Reformhäusern etc. (die wahrscheinlich zu klein sind, um aufgenommen zu werden) erwarte ich, dass sie ebenfalls die Standards erfüllen. Bei der Wahl zwischen einem Palmölprodukt und einem Produkt mit anderem pflanzlichen Öl bevorzuge ich wahrscheinlich trotzdem das Nicht-palmöl-produkt, da der Anbau von Raps- oder Sonnenblumenöl die Umwelt wohl im Moment immernoch viel weniger belastet, auch wenn mehr Fläche verbraucht wird. Eine wirklich gefestigter Entscheid kann ich wohl aber nicht treffen.

 

Sonntag, 12 Januar 2014 20:24

Die Postwachstumsökonomie und Niko Paech

geschrieben von

Kürzlich erschien im Tages-Anzeiger ein Artikel mit dem Titel "Wer weniger kauft, hat mehr Zeit für Schönes". Lange lag er ungelesen auf meinem Schreibtisch. Was bin ich froh, hab ich ihn endlich doch noch lesen können!

Der Artikel ist ein Interview mit Niko Peach, der Volkswirtschaft studierte und die Postwachstumsökonomie mit Herz und Seel vertritt. Die Postwachstumsökonomie ist gemäss Peach und Wikipedia ein "Wirtschaftssystem, das zur Versorgung des menschlichen Bedarfs nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist, sondern sich durch Wachstumsrücknahme auszeichnet." Das bedeutet in einfachen Worten: REDUKTION. Dies kann wie folgt aussehen:

Auf der Nachfrageseite: Suffizienz - Können wir mit weniger Konsum glücklich sein?

Auf der Angebotsseite: Subsistenz - Können wir uns auch ohne Geld/Industrie vorsorgen?

Niko Peach wurde schon als "grössten Miesepeter der Nation" (Berliner Tagesspiegel) bezeichnet. Die Bild Zeitung fragte nur "Spinnt der?". Nun, im ersten Augenblick mag dies vielleicht so scheinen, doch es steckt mehr hinter Niko Peach! Dies könnt ihr selbst herausfinden, im Interview des Tages-Anzeiger vom 3. Dezember 2013 oder (wer mehr Zeit hat) in diesem Video vom DANACH-Symposium vom 27. September 2013 in der Roten Fabrik in Zürich.

 

Sonntag, 12 Januar 2014 20:24

52ls 2014 - Neues Jahr neue Ideen

geschrieben von

Hallo zusammmen


Wir von 52ls wünschen euch und uns ein ideenreiches, kreatives und aktives 2014!

Leider haben wir letztes Jahr alle etwas nachgelassen. Trotzdem haben wir schon sehr viel erreicht (siehe hier). Doch ich will hier nicht viel Zeit vergeuden, mein/unser Verhalten zu entschuldigen. Die Idee von 52ls ist es uns wirklich wert, hier in einer etwas anderen Form wieder neu anzusetzen.

An dieser Stelle werden wir euch zukünftig wöchentlich mit neuen Ideen, alternativen Weltbildern, eigenen Tätigkeiten und kleinen Alltags-Experimenten versorgen. Wenn es euch reizt, schreibt Kommentare, begleitet uns bei unseren Experimenten oder mach aktiv mit bei 52ls!


Alles Gute im 2014 wünscht euch das 52ls-Team!!

   
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